Wissenswertes

KRALL Essentials · Wissenswertes

Die Grundlagen verstehen. Kurze Filme über den Körper, Nährstoffe und die Prozesse, die sie verbinden.

01 · Körperwissen

Die Vaginalflora verstehen.

10 Sekunden · Deutsches Voiceover · Illustrative KI-Aufnahmen

Bei vielen Frauen im reproduktiven Alter dominieren Laktobazillen. Häufig beschrieben werden Lactobacillus crispatus, L. iners, L. gasseri und L. jensenii. Die Zusammensetzung des Mikrobioms ist individuell.

Sprechertext lesen

Laktobazillen gehören häufig zur natürlichen Vaginalflora. Sie bilden Milchsäure und tragen zum sauren Milieu bei.

Quelle: O’Hanlon et al. (2019): Vaginal pH measured in vivo.

02 · Energie in der Zelle

Was ist Kreatin?

10 Sekunden · Deutsches Voiceover · Illustrative KI-Aufnahmen

Der Körper bildet Kreatin selbst und nimmt es auch über Lebensmittel auf. Ein großer Teil befindet sich in der Muskulatur. Dort ist das Kreatin-Phosphokreatin-System an der schnellen Bereitstellung von ATP beteiligt.

Sprechertext lesen

Kreatin ist ein körpereigener Stoff. Als Phosphokreatin hilft es Muskelzellen, den Energieträger ATP schnell nachzubilden.

Quelle: NIH Office of Dietary Supplements: Exercise and Athletic Performance.

03 · Stoffwechsel verstehen

Vitamine & Coenzyme.

10 Sekunden · Deutsches Voiceover · Illustrative KI-Aufnahmen

Enzyme ermöglichen und beschleunigen biochemische Reaktionen. Coenzyme wirken dabei als kleine organische Helfermoleküle. Viele B-Vitamine sind ihre Vorstufen – beispielsweise Vitamin B2 für FAD und Vitamin B3 für NAD. Nicht jedes Vitamin ist ein Coenzym.

Sprechertext lesen

Vitamine sind lebenswichtige Mikronährstoffe. Viele B-Vitamine werden zu Coenzymen, die Enzyme bei Stoffwechselreaktionen unterstützen.

Quelle: Institute of Medicine: Dietary Reference Intakes – B Vitamins.

Allgemeines Wissen über Vorgänge im Körper. Die Darstellungen sind schematische Illustrationen. Aus diesen Erklärungen lässt sich keine Wirkung eines Nahrungsergänzungsmittels ableiten.

KRALL Essentials · Knowledge

Understand the essentials. Short films about the body, nutrients and the processes that connect them.

01 · Understanding your body

Understanding the vaginal microbiome.

10 seconds · English voiceover · Illustrative AI imagery

Lactobacilli dominate the vaginal microbiome of many women of reproductive age. Common species include Lactobacillus crispatus, L. iners, L. gasseri and L. jensenii. Their lactic acid contributes to an acidic environment. Microbiome composition varies between individuals.

Read the voiceover

Lactobacilli often form part of the vaginal microbiome. They produce lactic acid. Composition varies.

Source: O’Hanlon et al. (2019): Vaginal pH measured in vivo.

02 · Energy in the cell

What is creatine?

10 seconds · English voiceover · Illustrative AI imagery

The body makes creatine and also obtains it from food. Much of it is stored in muscle. The creatine–phosphocreatine system helps rapidly replenish ATP, a molecule that transfers energy within cells.

Read the voiceover

Creatine occurs naturally in the body. As phosphocreatine, it helps muscle cells rapidly regenerate ATP, their energy carrier.

Source: NIH Office of Dietary Supplements: Exercise and Athletic Performance.

03 · Understanding metabolism

Vitamins & coenzymes.

10 seconds · English voiceover · Illustrative AI imagery

Enzymes enable and accelerate biochemical reactions. Coenzymes act as small organic helper molecules. Many B vitamins are their precursors – for example, vitamin B2 for FAD and vitamin B3 for NAD. Not every vitamin is a coenzyme.

Read the voiceover

Vitamins are essential micronutrients. Many B vitamins become coenzymes, helping enzymes carry out metabolic reactions.

Source: Institute of Medicine: Dietary Reference Intakes – B Vitamins.

General information about human physiology. The visuals are schematic illustrations. These explanations do not establish an effect of a food supplement.

Das Zutatenlexikon

Wissen, was dahintersteckt.

Was ist ein Mineralstoff? Worin unterscheiden sich Fettsäuren und Pflanzenextrakte? Hier erklären wir die Grundlagen unserer Zutatenwelt – verständlich, kompakt und mit Quellen zum Weiterlesen.

Magnesium: ein Mineralstoff im Detail

Magnesium ist ein chemisches Element und ein lebensnotwendiger Mineralstoff. In Lebensmitteln und im Körper liegt es in gebundener Form beziehungsweise als geladenes Teilchen vor. Es gehört zu den Mengenelementen: Der Körper benötigt davon größere Mengen als von Spurenelementen wie Zink.

Hintergrund & Einordnung

Ein großer Teil des körpereigenen Magnesiums befindet sich in Knochen und Zellen. Es wirkt als Cofaktor zahlreicher Enzyme – also als Partner, den diese für ihre Arbeit benötigen. Nüsse, Hülsenfrüchte, Vollkorn und grünes Blattgemüse liefern Magnesium. Bei Magnesiumcitrat oder Magnesiumoxid bezeichnet der zweite Namensteil die Verbindung. Die Masse dieser Verbindung ist nicht gleich der enthaltenen Magnesiummenge.

Bei der Auswahl lohnt ein Blick auf die ausgewiesene Magnesiummenge pro Tagesportion und die bereits verwendeten Präparate. Mehr ist nicht automatisch besser: hohe zusätzliche Mengen können Durchfall verursachen. Magnesium kann die Aufnahme bestimmter Arzneimittel, etwa einiger Antibiotika, beeinflussen; Einnahmeabstände mit Arzt oder Apotheke klären.

Quelle zum Weiterlesen: NIH · ODS: Magnesium

Omega-3: ALA, EPA und DHA

Omega-3 ist kein einzelner Stoff, sondern eine Familie mehrfach ungesättigter Fettsäuren. Der Name beschreibt einen Teil ihrer chemischen Struktur. Besonders bekannt sind Alpha-Linolensäure (ALA), Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA).

Hintergrund & Einordnung

Fettsäuren sind unter anderem Bausteine der Membranen, die unsere Zellen umgeben. ALA findet sich beispielsweise in Leinöl und Walnüssen, EPA und DHA in fettreichem Fisch und bestimmten Algenölen. ALA muss über die Ernährung aufgenommen werden. Der Körper kann daraus EPA und DHA bilden, allerdings nur begrenzt. Deshalb sind diese drei Bezeichnungen keine austauschbaren Angaben.

Der Körper kann ALA nur in geringem Umfang in EPA und DHA umwandeln. Bei einem Ölpräparat sind deshalb die einzelnen EPA- und DHA-Angaben aussagekräftiger als die Ölmenge allein. Erkenntnisse über eine fischreiche Ernährung lassen sich nicht ohne Weiteres auf die Einnahme von Kapseln übertragen.

Quelle zum Weiterlesen: NIH · ODS: Omega-3 Fatty Acids

Vitamin D & K: zwei eigene Vitaminfamilien

Vitamin D und Vitamin K sind fettlösliche Vitamine. D3 heißt auch Cholecalciferol. K2 bezeichnet dagegen eine Gruppe von Menachinonen; Bezeichnungen wie MK-7 benennen einzelne Formen. Die gemeinsame Nennung macht daraus keinen einzigen Nährstoff.

Hintergrund & Einordnung

Vitamin D kann unter Einfluss von UV-B-Licht in der Haut entstehen und wird im Körper schrittweise umgewandelt. Vitamin K kommt unter anderem als K1 in grünem Gemüse und als K2 in bestimmten fermentierten Lebensmitteln vor. Beide Vitamine haben unterschiedliche biochemische Aufgaben.

Vitamin K kann mit Vitamin-K-Antagonisten zur Gerinnungshemmung wechselwirken. Eine Ergänzung in diesem Fall vorher ärztlich abstimmen.

Quellen zum Weiterlesen: NIH · ODS: Vitamin D · NIH · ODS: Vitamin K

Vitamin C: ein wasserlösliches Vitamin

Vitamin C ist ein wasserlösliches Vitamin, auch Ascorbinsäure genannt. Der Mensch kann es nicht selbst herstellen und nimmt es mit der Nahrung auf. Paprika, Zitrusfrüchte, Kiwi und Brokkoli gehören zu seinen Lebensmittelquellen.

Hintergrund & Einordnung

Im Körper ist Vitamin C unter anderem an der Bildung von Kollagen beteiligt, einem Strukturprotein des Bindegewebes. Es zählt außerdem zu den antioxidativ wirkenden Stoffen. Lange Lagerung und Erhitzen können den Vitamin-C-Gehalt von Lebensmitteln verringern.

Die Beschreibung einer normalen Körperfunktion sagt noch nicht, ob eine zusätzliche Einnahme für eine einzelne Person sinnvoll ist.

Quellen zum Weiterlesen: NIH · ODS: Vitamin C

Zink: ein Spurenelement

Zink ist ein chemisches Element und ein essenzieller Mineralstoff. Die Bezeichnung Spurenelement beschreibt die vergleichsweise kleinen Mengen, die der Körper davon benötigt – nicht seine Bedeutung.

Hintergrund & Einordnung

Zink ist Bestandteil beziehungsweise Partner zahlreicher Enzyme und spielt bei der Bildung von Proteinen und DNA eine Rolle. Es kommt beispielsweise in Fleisch, Meeresfrüchten, Hülsenfrüchten, Nüssen und Vollkorn vor. Wie viel aus einer Mahlzeit aufgenommen wird, hängt auch von ihrer Zusammensetzung ab: Pflanzliche Phytate können Zink binden.

Bei mehreren Präparaten zählt die gesamte Zinkzufuhr. Dauerhaft hohe zusätzliche Mengen können unter anderem den Kupferhaushalt beeinträchtigen.

Quellen zum Weiterlesen: NIH · ODS: Zinc

Biotin: ein B-Vitamin im Stoffwechsel

Biotin gehört zu den wasserlöslichen B-Vitaminen und wird auch Vitamin B7 genannt. Es ist kein Eiweiß und kein Bestandteil, aus dem ein Haar einfach aufgebaut wird. Seine Rolle liegt in biochemischen Reaktionen des Stoffwechsels.

Hintergrund & Einordnung

Bestimmte Enzyme benötigen Biotin als Cofaktor. Sie sind unter anderem an der Verarbeitung von Fettsäuren, Glucose und Aminosäuren beteiligt. Biotin kommt in vielen Lebensmitteln vor, beispielsweise in Eiern, Fisch, Nüssen und Samen. Ein ausgeprägter Mangel ist selten.

Biotin kann bestimmte Laboruntersuchungen verfälschen. Informiere das behandelnde Team vor einer Blutabnahme über biotinhaltige Präparate.

Quellen zum Weiterlesen: NIH · ODS: Biotin

Protein, Whey und EAA einordnen

Protein ist der Fachbegriff für Eiweiß. Proteine bestehen aus miteinander verbundenen Aminosäuren. Essenzielle Aminosäuren, kurz EAA, muss der Körper über die Ernährung erhalten; andere kann er selbst bilden.

Hintergrund & Einordnung

Whey bezeichnet Molkenprotein aus Milch und liefert alle essenziellen Aminosäuren. Auch eine abwechslungsreiche Kombination pflanzlicher Lebensmittel kann sie bereitstellen. Ein Proteinpulver enthält Eiweiß, ein EAA-Produkt ausgewählte freie Aminosäuren. Beide sind deshalb weder von der Zusammensetzung noch von der Portionsgröße her direkt gleichzusetzen.

Ein Proteinpulver und ein EAA-Pulver sind unterschiedliche Produktarten. Entscheidend ist die gesamte Ernährung im Verhältnis zu Training und Bedarf. Wer ausreichend Protein über Lebensmittel aufnimmt, braucht nicht automatisch eine zusätzliche Ergänzung. Mehr Protein über den Bedarf hinaus bedeutet nicht automatisch mehr Nutzen.

Quelle zum Weiterlesen: NIH · ODS: Exercise and Athletic Performance

Ashwagandha verstehen

Ashwagandha ist der gebräuchliche Name der Pflanze Withania somnifera, eines immergrünen Strauchs. Sie hat eine lange Geschichte in der ayurvedischen Pflanzenkunde. Im Unterschied zu Magnesium oder einem Vitamin ist sie kein einzelner Nährstoff, sondern enthält ein Gemisch verschiedener Pflanzenstoffe.

Hintergrund & Einordnung

Zu diesen Stoffen gehören die Withanolide. Verwendet werden Wurzeln, Blätter oder daraus hergestellte Extrakte. Welche Pflanzenteile und Zubereitungen untersucht wurden, ist daher entscheidend, wenn man Forschung einordnen möchte. Der gemeinsame Pflanzenname allein macht zwei Präparate noch nicht vergleichbar.

Viele Untersuchungen sind klein und verwenden unterschiedliche Zubereitungen. Ergebnisse lassen sich nicht pauschal auf andere Extrakte oder Produkte übertragen. Die langfristige Sicherheit ist unzureichend geklärt. In Schwangerschaft und Stillzeit vermeiden; bei Schilddrüsen- oder Autoimmunerkrankungen sowie Medikamenteneinnahme vorab ärztlich abklären. Seltene Leberschäden wurden berichtet.

Quelle zum Weiterlesen: NIH · NCCIH: Ashwagandha

Kurkuma ist nicht gleich Curcumin

Kurkuma, botanisch Curcuma longa, gehört zur Familie der Ingwergewächse. Das goldgelbe Gewürz wird aus dem unterirdischen Spross, dem Rhizom, hergestellt. Es enthält verschiedene Pflanzenstoffe; Curcumin ist einer der Stoffe, die zur charakteristischen Farbe beitragen.

Hintergrund & Einordnung

Die Begriffe Kurkuma und Curcumin bezeichnen also nicht dasselbe. Ein Gewürzpulver enthält die Bestandteile des verarbeiteten Rhizoms, während ein Extrakt bestimmte Stoffe konzentrieren kann. Für die Einordnung wissenschaftlicher Arbeiten sind deshalb die genaue Zubereitung und Zusammensetzung wesentlich.

Curcumingehalt und Aufnahme im Körper unterscheiden sich zwischen Präparaten. Das erschwert Studienvergleiche; ein höherer Aufnahmegrad bedeutet nicht automatisch einen nachgewiesenen Nutzen. Die Daten erlauben keine pauschale Wirksamkeitsaussage. Gerade bei Präparaten mit erhöhter Bioverfügbarkeit wurden Leberschäden berichtet. Bei Medikamenteneinnahme oder Lebererkrankungen die Verwendung vorab ärztlich besprechen.

Quelle zum Weiterlesen: NIH · NCCIH: Turmeric

Antioxidantien: ein Begriff für verschiedene Stoffe

Antioxidantien sind keine einzelne Vitaminfamilie. Der Begriff fasst Stoffe mit bestimmten chemischen Eigenschaften zusammen. Dazu gehören beispielsweise Vitamin C, Vitamin E und verschiedene Pflanzenstoffe. Auch der Körper besitzt eigene antioxidative Systeme.

Hintergrund & Einordnung

Bei normalen Zellvorgängen entstehen reaktive Sauerstoffverbindungen. Werden sie im Übermaß gebildet, kann oxidativer Stress entstehen. Zum Umgang damit gehören körpereigene Enzyme und weitere Mechanismen. Ein antioxidativer Effekt im Reagenzglas beschreibt zunächst eine Laborbeobachtung.

Eine hohe antioxidative Aktivität im Labor belegt keinen gesundheitlichen Vorteil durch ein Präparat. Mehr ist auch hier nicht automatisch besser.

Quellen zum Weiterlesen: NIH · NCCIH: Antioxidants

Was eine Studie wirklich aussagt

Eine wissenschaftliche Veröffentlichung beantwortet eine konkrete Frage unter bestimmten Bedingungen. Achte darauf, ob Menschen untersucht wurden, wie groß die Studie war, ob es eine Vergleichsgruppe gab und was tatsächlich gemessen wurde.

Lies neben dem Ergebnis auch Methodik und Einschränkungen. Eine einzelne Studie ersetzt nicht die Gesamtschau der Forschung. Eine Veröffentlichung über einen Inhaltsstoff ist außerdem kein Wirksamkeitsnachweis für jedes Produkt, das diesen Stoff enthält. Unsere Quellen führen zu Hintergrundinformationen; sie sind keine Empfehlung eines KRALL-Produkts durch die genannten Institutionen.

Quelle zum Weiterlesen: NIH · NCCIH: How To Make Sense of a Scientific Journal Article

Allgemeine Information, keine individuelle medizinische Beratung. Aus dem Zutatenlexikon lassen sich keine Wirkungen konkreter Nahrungsergänzungsmittel ableiten. Stand: September 2026.